Wenn der Biss nicht stimmt

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Zähneknirschen bei Kindern und Kleinkindern

Zähneknirschen bei Kindern kann völlig unterschiedliche Ursachen haben. Diese sind sehr oft vom Alter abhängig. Kleinere Kinder beginnen mit dem Knirschen meist, wenn die ersten Zähne durchbrechen. Das Zusammenpressen der Zähne vermindert dabei die Schmerzen, die durch das Wachstum der neuen Zähne entstehen. 

Das Zähneknirschen bei Kleinkindern muss aber nicht nur durch Schmerzen verursacht werden. Brechen die Zähne durch, muss das Kind natürlich ausprobieren, was damit alles angestellt werden kann. Manche Kinder finden dann große Freude daran, dass typische Geräusch von Zähneknirschen zu verursachen. Das Kleinkind hört damit meist auf, wenn alle Zähne durchgebrochen sind.

Bei älteren Kindern kann das Zähneknirschen allerdings psychische Ursachen haben. Besonders Stress gehört dabei zu den Hauptursachen, in manchen Fällen kann aber auch keine direkte Ursache dafür gefunden werden.

In der Fachsprache wird das Zähneknirschen auch Bruxismus genannt. In den meisten Fällen findet dieses typische Knirschen nachts während des Schlafes statt. Im Schlaf werden die Zähne aufeinander gepresst und gerieben.

Wenn nächtliches Knirschen mit den Zähnen bei Kindern nur zeitweilig auftritt, gibt es keinen Grund zur Sorge und eine Behandlung ist nicht erforderlich. Sollte sich das Knirschen mit den Zähnen nachts allerdings sehr häufig und sehr regelmäßig zeigen und Symptome auftreten, die durch das Zähneknirschen im Schlaf entstehen, sollten Maßnahmen in Form einer entsprechenden Therapie ergriffen werden. Denn unter Umständen hat Zähneknirschen Folgen, die nicht immer unerheblich sind.

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Welche Folgen hat das Zähneknirschen bei Kleinkindern?

Die Symptome, die durch das Zähneknirschen bei Kindern entstehen können, sind dabei völlig unterschiedlich, auch in ihrer Ausprägung. Es kommt dabei vor allem auf die Intensität an, mit der nächtliches Zähneknirschen ausgeübt wird.

Das Knirschen mit den Zähnen lockert die Zähne, führt zu Schäden am Zahnschmelz und nutzt die Zähne auch ab. Zudem wird die Kiefermuskulatur so beansprucht, dass es zu Muskelproblemen kommen kann, die bis in den Rücken hineinragen.

Auch, wenn Zahnschmerzen durch Zähneknirschen auftreten, sollte ein Zahnarzt entsprechende Maßnahmen einleiten. Verschiedene Erkrankungen an den Zähnen können durch das Knirschen hervorgerufen werden.

Auswirkungen & Konsequenzen des Zähneknirschen

Nun wissen Sie was Zähneknirschen ist. Mehr zu den Folgen erfahren Sie hier:

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Folgen des Zähneknirschen > erfahren Sie mehr

Therapiemöglichkeiten für Kinder, die mit den Zähnen knirschen

Sind die hervorgerufenen Symptome allerdings so stark, dass das Kind enorm leidet, können verschiedene Therapien erforderlich sein. Besonders Entspannungsübungen gehören hier unbedingt dazu. Dies ist vor allem dann ratsam, wenn durch das Zähneknirschen Kopfschmerzen oder schmerzhafte Muskelprobleme entstanden sind.

Eine mögliche Behandlung erfolgt meistens mittels einer so genannten Aufbissschiene. Diese wird in der Nacht getragen und verhindert, dass die Zähne durch das Knirschen Schäden davon tragen. In vielen Fällen ist das die einzige Maßnahme die ergriffen wird.