Slider

Okklusionsstörung - Fehlerhafte Kauberührung der Zähne

Der Begriff Okklusion bezeichnet jeglichen Kontakt der Zähne des Oberkiefers mit denen des Unterkiefers. Hierbei wird zwischen statischer und dynamischer Okklusion unterschieden.

Statische Okklusion: Zahnkontakte ohne Bewegung des Unterkiefers (Ruheposition).

Dynamische Okklusion: Zahnkontakte, die durch die Bewegung des Unterkiefers stattfinden.

Eine Okklusionsstörung beschreibt somit ein nicht intaktes Zusammenwirken und gestörtes Zusammentreffen der unteren und oberen Zahnreihen. Oft äußert sich solch eine Okklusionsstörung durch Zähneknirschen (lat. Bruxismus).

Die verschiedenen Formen der Störung:

  • Infraokklusion: Hier treffen einzelne Zähne nicht vertikal aufeinander. Dies bedeutet, dass sie keinen Kontakt zum gegenüberliegenden Zahn haben. (Nonokklusion)
  • Habitueller Vorkontakt: Ein einzelner Zahn  oder eine Gruppe von Zähnen berührt vorzeitig die gegenüberliegenden Zähne.
  • Zentrischer Vorkontakt: Ist der zu frühe Kontakt, welcher durch die zentrischen Gelenkköpfe des Kiefers bedingt ist.
  • Traumatisierende Okklusion: Sie geht immer mit einer Schädigung der Zähne oder des Zahnhalteapparats einher.

Die Folgen einer Okklusionsstörung

Okklusionsstörungen führen langfristig zu einer falschen Bisslage. Hierdurch werden die Kiefergelenke in eine Fehlstellung bewegt, wodurch die Muskulatur des Kiefers überbeansprucht und überlastet wird.

Eine weitere Folge einer Okklusionsstörung ist die Abnutzung und Reduktion der Zahnsubstanz. Durch eine andauernde Fehl- und Überlastung kann es unter anderem zu Verspannungen, Kieferschmerzen oder Schmerzen an Zähnen, im Gesicht-, Rücken- oder Nackenbereich kommen.

Eine Okklusionsstörung belastet im Grund die komplette Funktion des Kauapparates, sodass sie zu einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) führen kann.

Die Behandlungsmethoden bei einer Okklusionsstörung

Eine Okklusionsstörung kann mithilfe einer Aufbissschiene, auch Okklusionsschiene genannt, behandelt werden. Diese Schiene wird individuelle angefertigt und sollte nachts und manchmal auch tagsüber getragen werden. Sie lindert Kieferschmerzen sowie Kiefergelenkbeschwerden, schützt die Zähne vor zu starker Abnutzung und entlastet die Kiefermuskulatur.

5.0 von 5 Sternen. 1 Bewertung(en).
Zum Bewerten bitte auf den gewünschten Stern drücken.

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Jetzt Spezialisten finden

Hier finden Sie spezialisierte Zahnärzte für das Thema Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) aus ganz Deutschland − auch in Ihrer Nähe!

Geben Sie einfach eine Stadt oder Postleitzahl ein.

previous arrow
next arrow
Slider

Wenn der Biss nicht stimmt